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Lernwerkstatt SPIEL

Weiterbildungen

Hier die neuen Kurse und Termine für 2017:


Kämpfen, verlieren, siegen – alles nur Spiel?

Viele Knaben lieben es zu kämpfen, gegeneinander im Wettkampf anzutreten und lautstark zu siegen. Woran liegt das? Sind solche Kämpfe immer schlecht? Sollten sie im Kindergarten und in der Schule verboten werden? Und wie gelangen Mädchen zu körperlichen Verhaltensrepertoires, um sich im Umgang mit den Jungs selbstsicher zu verhalten? Die Weiterbildung beleuchtet psychologische Hintergründe der Geschlechtsrollenentwicklung und thematisiert, wie spontane Kämpfe in produktive Bahnen gelenkt werden können. Es werden geleitete Spielformen vorgestellt und ausprobiert, die sowohl kleine Prinzessinnen darin stärken, sich erfolgreich körperlich zu behaupten, als auch Raufbolde dazu bewegen, sich geregelt auseinanderzusetzen.

Zielgruppe: Kindergarten, Primar-Unterstufe
Kursort: Lernwerkstatt SPIEL/Campus Brugg-Windisch

Kursleitung:
Sabine Campana Schleusener, Dozentin für Pädagogik PH FHNW
Mark Weisshaupt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter PH FHNW

Kurstermine:
25.10.2017, 13.30 - 17.00 Uhr
22.11.2017, 13.30 - 17.00 Uhr



Die Weiterbildungen der Lernwerkstatt SPIEL sind buchbar über:

http://www.fhnw.ch/ph/iwb/kurse




Seminare

Seminar „SPIEL in der Lernwerkstatt im Campus Brugg-Windisch“

Das Seminar findet regelmässig in der Lernwerkstatt in Brugg statt. Hier werden zukünftige Lehrpersonen in Spielpädagogik, Forschung zum Spiel und den Möglichkeiten freier Tätigkeit ausgebildet. Die Gestaltung, Unterstützung und Reflexion von Spiel-Lern-Umgebungen steht als Anwendungsfeld im Fokus, wobei das Bewusstsein des Bildungs- und Eigenwerts des Spiels als zentrale Kulturtechnik unserer Gesellschaften das Rückgrat des Seminars bildet. Traditionelle Spielmittel bis hin zu aktuellen Games stehen zur Verfügung und werden auf ihre jeweiligen Potenziale und Fährnisse als Lern- und Erfahrungsmedien untersucht. Als wichtiges Kennzeichen der Werkstattarbeit sind die SeminarteilnehmerInnen immer auch KonstrukteurInnen der Werkstatt. Die Studierenden hinterlassen dort Spuren, entwickeln z.B. Ausstellungen, Spiele und Werkstatt-Posten, nutzen, erfahren und verbessern sie gegenseitig. So profitieren die Studierenden effektiv von den Lernwegen der anderen Teilnehmenden. Die Spiele und Posten, die im Seminar ständig weiter entwickelt werden, stehen auch dem Gelegenheitsbesucher der Werkstatt zur Verfügung. Es gibt wechselnde Schwerpunktthemen, u.a. zu bestimmten Spielformen und Anwendungsfeldern. Im Seminar können so z.B. Spielphasen geplant, in den Praxisfeldern erprobt und anhand von Datenmaterial im Seminar ausgewertet werden.

Seminar „Freispiel“ extern“

Auch in Liestal und Solothurn werden Freispiel-Seminare für angehende Lehrpersonen, ausserhalb der Lernwerkstatt, angeboten.




Schwerpunktthemen und Seminarprojekte

Spiele erfinden im internationalen Dialog

Die Studierenden gestalten Spiele kooperativ im interkontinentalen Austausch mit Studierenden der Nelson Mandela Metropolitan University, Port Elizabeth, Südafrika. Neben dem Kompetenzerwerb durch das Spiele designen und reflektieren (u.a. kompetenzorientierte Lernmotivation als Modell für den Unterricht) steht auch die Wahrnehmung von Gemeinsamkeiten und Unterschieden der Stellung des Spiels in unterschiedlichen Gesellschaften im Zentrum und damit Schlussfolgerungen für die eigene Arbeit im Horizont der Bildungsarbeit weltweit.

siehe auch:
Mark Weisshaupt/Ricarda T. D. Reimer: Spiele erfinden mit internationalen Studierenden
In: Johann Haag Josef Weißenböck, Wolfgang Gruber, Christian F. Freisleben-Teutscher (Hg.), Game Based Learning - Dialogorientierung & spielerisches Lernen digital und analog, St. Pölten, ikon, 2016, S. 7-14
Text-PDF

Seminarbericht: IVU Windisch meets Port Elizabeth


Seminar Spielen macht Schule

Junge Kinder lernen vieles spielerisch. Im Kindergarten wird dem Spiel als Lernmodus traditionell viel Beachtung geschenkt. In der Schule jedoch hat das Spielen oft eine eher sekundäre Bedeutung. Dabei ist es als offene Lernform ein hervorragendes Medium, um der Heterogenität im Klassenzimmer gerecht zu werden und selbstgesteuert zu lernen. Ziel des Projekts ist die Weiterentwicklung des Freispiels aus dem Kindergarten für die Primarunterstufe. Dazu wird von den Studierenden ein Freispielangebot, z.B. zum Thema „Zeit“ entwickelt und mit einer Klasse einer lokalen Primarschule durchgeführt.

Seminarbericht


Begleitung und Reflexion von Rollenspiel (siehe Projekte)


Freie Projektarbeit und Spiel

Im Seminar werden eigene Fragen und Projekte der Studierenden im Themenbereich Spiel entwickelt und über das ganze Semester verfolgt – praktisch wie wissenschaftlich. Die Projekte werden gemeinsam in der Gruppe fortwährend diskutiert, begleitet und fortentwickelt. Zugleich lernen Studierende Möglichkeiten der Begleitung von entdeckendem, selbstgesteuertem und projektorientiertem Lernen kennen.


Entwicklung, Design und Reflexion von Spielen

Studierende designen Spiele und reflektieren dabei die Passungen u.a. von thematischem Spielsetting, Regeln, Zielgruppe und Spielmotivation. Die zukünftigen Lehrpersonen experimentieren dabei mit Spielmechaniken, nicht zuletzt um Lernmotivation allgemein besser zu verstehen. Das Spiel als eine interaktive, kompetenzorientierte Auseinandersetzung mit Inhalten kann so in Bezug zum Unterricht gesetzt werden.


Seminar „SPIEL mit!“ (siehe Projekte)


Spiel & Werkstattarbeit

Die Werkstattarbeit als offenes Lernsetting wird als didaktischer Doppeldecker durchgeführt. Im Format dieser Lernform werden die Möglichkeiten und Herausforderungen derselben Lernform zugleich handelnd erfahren und reflektiert. Werkstattposten werden gestaltet und verbessert, Werkstattprojekte werden geplant, begleitet und dokumentiert.

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